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Was ist ein Klettersteig?

Klettersteige verbinden Wandern mit alpiner Exposition – gesichert durch Drahtseile und Leitern. Sie haben eine lange Geschichte als militärische und touristische Erschließungsrouten und sind heute einer der beliebtesten alpinen Einstiege. Diese Lektion erklärt, was einen Klettersteig ausmacht, welche Typen es gibt – und wie die Schall-Skala als einheitliche Schwierigkeitsbewertung funktioniert.

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Das gilt's zu wissen

  • Definition: „Klettersteige sind Weganlagen im steilen und ausgesetzten Felsengelände, die durch den Erbau künstlicher Tritte und Griffe sowie die Anbringung eines Stahlseils als permanente Sicherung begehbar gemacht werden!“ (ÖAV 2007)

  • Typen von Klettersteigen: Alpine Klettersteige (ganztägige Unternehmung), Sportklettersteige, Alpine Sportklettersteige, Fun-Klettersteige (meist sehr sportlich), Übungsklettersteige (meist kindertauglich)

  • Bauelemente am Steig: Drahtseile und Verankerungen zur Sicherung und Fortbewegung, Trittstufen (in den Fels eingelassene Metallstifte), Klammern, Leitern und Brücken

  • Schwierigkeits-Skala A–E: A = leicht (einfache, gesicherte Wege), B = mäßig schwierig (steileres Felsgelände), C = schwierig (steiles bis sehr steiles Felsgelände), D = sehr schwierig (senkrechtes, oft auch überhängendes Gelände), E = extrem (überhängend, ausgesetzt) – Grundlage für die Tourenplanung

  • Schwierigkeits-Skala Zwischenstufen z. B. B/C: Übergangsstufen sind üblich, um abgestufte Bewertungen zu ermöglichen


 

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